Herbstausflüge im Ruhrgebiet
Essen

Im Herbst ist ein Besuch des Botanischen Gartens in Essen nahezu Pflicht. Die Dahlienarena begeistert mit ihrer Vielfalt an Farben und Formen. Gerade zu dieser Jahreszeit tut ein Spaziergang durch den Grugapark besonders gut. Nicht umsonst gilt er als die grüne Lunge der „Hauptstadt des Ruhrgebiets“.

Das auffällige Ronald McDonald Haus ist ein schönes Beispiel eines Bauwerkes im eigenwilligen Hundertwasser-Stils (wie er ansonsten in Magdeburg und Wien vorzufinden ist). Dort können schwer kranke Kinder und deren Angehörige die Klinikatmosphäre etwas hinter sich lassen.
Im Norden von Essen befindet sich ein weiteres architektonisches Highlight der Region. „Die schönste Zeche der Welt“ – der Zollverein-Komplex besteht aus Gebäuden aus Klinkerstein, die dem Bauhausstil entlehnt sind, wohl aber auch der neuen Sachlichkeit.

Eine weitere Besonderheit ist die Rolltreppe, die in die Empfanghalle des Hauptgebäudes führt. Sie gilt als längste freistehende Rolltreppe Deutschlands!
Hattingen & Bochum

Hattingen und Bochum lassen sich mit den Öffis gut verbinden. Angefangen mit der historischen Altstadt in Hattingen, wo ich immer der Trattoria Pizzeria Nuovo am Kirchplatz einen Besuch abstatten.
Neben der mittelalterlichen Altstadt findet man auch aus dem industriellen Zeitalter eine Sehenswürdigkeit – das Museum Henrichshütte.

Von Hattingen Mitte fährt man 20 Minuten mit der Straßenbahn bis Weitmar. Die Ruine des Schlosses wurde durch einen modernen Bau ergänzt, wo man für Café und Kuchen im „Baristoteles“ einkehren kann.
Für Menschen, die U-Bahn-Architektur mögen findet man in der Bochumer Innenstadt einige Highlights – neben Bochum Hbf, Rathaus Süd und Lohring.