
Eine Stadt, die ihresgleichen sucht! Nirgendwo sonst in Deutschland findet man so viele restaurierte, historische Prachtbauten und Rekonstruktionen. Wir übernachteten in Berlin und fuhren an zwei Tagen mit dem Regionalzug (20 Minuten) in Berlins Nachbarort. Vom Hauptbahnhof nahmen wir die Straßenbahn bis zum Haltepunkt Nauener Tor, der am Rand des holländischen Viertels liegt.

Wirklich zu empfehlen ist das Pfannkuchenrestaurant „Poffertjes en Pannekoeken“. Die unterschiedlichsten Kreationen kann man sich dort zu einem Gurken-Minz-Getränk schmecken lassen.

König Friedrich Wilhelm I. engagierte für seine zahlreichen Bauprojekte fähige Handwerker. Die fand er unter anderem in den Niederlanden. Damit sie sich wie Zuhause fühlen konnten, ließ er bis 1742 das holländische Viertel errichten. Heute stehen 134 einzigartige Ziegelsteinhäuser, die heute Geschäfte, Cafés und Restaurants beherbergen.


Als nächstes steuerten wir den Schlosspark Sanssouci an. Auf einer Fläche von 300 Hektar befinden sich unter anderem die Friedenskirche, die Villa Illaire, das Schloss Sanssouci, die historische Mühle und das Neue Palais. Um die weiteren Sehenswürdigkeiten zu ergründen, fehlte uns dann doch die Zeit.








Die meisten Gebäude wurden im 18. Jahrhundert errichtet. In den 1840ern ergänzte man die Villa Illaire und baute die Friedenskirche. Die Friedenskirche und das Neue Palais wurden 2025 als ich dort war gerade restauriert.

Nicht weniger interessant ist die Altstadt von Potsdam. Wenn man vom Brandenburger Tor hört, denkt man zunächst an Berlin. Dabei wurde 17 Jahre vor dem Baubeginn in Berlin schon ein gleichnamiges in Potsdam eröffnet.
Das einstige Stadtschloss wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und 1960 abgerissen. Doch 50 Jahre später, begann man es wider aufzubauen. Von außen entspricht es geradezu dem Original. Von Innen ist es allerdings funktional und modern gestaltet. Seit seiner Fertigstellung im Jahr 2014 befindet sich im Gebäude der Landtag Brandenburgs. An dessen Fassade ist ein goldene Schriftzug angebracht: „Dies ist kein Schloss“, heißt es dort auf französisch.



Potsdams Ehrenbürger, Günther Jauch, ist sehr am Erhalt der Altstadt interessiert. So ergab seine Millionenspende, die Möglichkeit das Fortunaportal, das Teil des Stadtschlosses ist, wieder zu errichten.
Die für mich schönste Kirche Deutschlands, ist die Nikolaikirche, dessen Kuppel schon weit aus der Ferne zu sehen ist. Auch diese wurde im 2. Weltkrieg zerstört und 1981 wieder aufgebaut.

Und das war lange noch nicht alles was man in Potsdam erleben kann. Nicht umsonst ist Potsdam für mich die Nummer 3, meiner Lieblingsstädte!